Archiv der Kategorie: Allgemein

Catering der Montessori-Schule

Selbstgebackenes Brot, mediterrane Tomatensuppe oder ein fruchtiger Quark zum Nachtisch – jeden Mittwoch bereiten die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen das Catering für das Studienseminar der Lehramtsanwärter in Osnabrück vor. Wir haben das Team einen Tag begleitet.

In der aktiven Auseinandersetzung mit den vielfältigen Lebensmitteln und Zubereitungstechniken erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie sie weitgehend selbstständig verschiedene Gerichte schmackhaft und ansprechend zubereiten. Der Jahreszeit entsprechend werden saisonale Produkte aus der Region verarbeitet. Im Angebot stehen frisch zubereitete Salate, wärmende Suppen mit selbstgebackenem Brot, liebevoll hergerichtete Pesto Schnecken sowie abwechslungsreiche Nachtische. Das Angebot variiert, schon deshalb, weil der Cateringservice gern mal was Neues ausprobiert und mit viel Lust und Liebe beim Zubereiten der Speisen dabei ist.  Angepasst an die individuellen Fähigkeiten vertiefen die „Köchinnen und Köche“ ihre Kompetenzen im Umgang mit unterschiedlichen Lebensmitteln: Worauf muss ich beim Anbraten achten? Wie lange muss ich mixen, bis die Sahne steif geschlagen ist? Wie viel Druck übe ich beim Schneiden einer Tomate auf das Messer aus? Neben dem Erlernen praktischer Fähigkeiten und Techniken sowie dem Einhalten von Hygieneregeln während der Zubereitung des Essens entwickeln die Schülerinnen und Schüler auch ein Gespür für Ästhetik, ganz nach dem Motto „Das Auge isst mit“. Es geht schließlich um den Verkauf ihrer selbst hergestellten Leckereien, die sie ansprechend zum Verzehr anbieten.

Der Verkauf findet in den neuen Räumlichkeiten des Studienseminars statt. Versehen mit Schürze und Namensschild üben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Cateringservices mit Höflichkeit, Zurückhaltung, Freundlichkeit und erworbener Sachkompetenz selbständig im Verkauf ihrer Delikatessen.

Beide Seiten profitieren von diesem Catering: Die Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter genießen die frisch und lecker zubereiteten Speisen und das Cateringteam erfährt Anerkennung und Wertschätzung für ihre Arbeit.

Josephin Hoppe

„P(l)azifische Meeresbewohner – Die Frage liegt im Bauch“

Ausstellung in der Stadtbibliothek

Seit mittlerweile mehreren Jahren setzt sich die Gruppe der Klimabotschafter*innen an der Montessori-Schule Osnabrück über verschiedene Zugänge aktiv mit dem Thema „Plastik“ auseinander. Dabei gestalteten die Klimabotschafter*innen für die Aktion „Plastiktütenfreies Osnabrück“ ausrangierte Altpapiertonnen zu PlastiktütenMonstern um, welche zur Sammlung gebrauchter Plastiktüten in diversen Ladengeschäften in Osnabrück aufgestellt wurden. Außerdem produzierten die Schüler*innen zwei Kurzvideos zur Darstellung ihrer Anliegen und setzten sich schließlich intensiv mit der Frage auseinander, wie der Plastik-Müll ins Meer gelangt, welche Folgen damit verbunden sind und welche Einflussmöglichkeiten sich daraus für die Klimabotschafter*innen selbst ergeben. Es schloss sich die engagierte Erarbeitung der hier ausgestellten Meeres-Szenerie an. Begleitend zur Installation der Ausstellung im Foyer der Schule regten die Klimabotschafter*innen innerhalb der Montessori-SchuleOsnabrück zu einer Gemeinschaftsaktion an. Mit dem Aufruf „Prima Klima an der Monte – Wir machen PlastikPause“ und dem Anliegen, das Bewusstsein im alltäglichen Gebrauch von Plastik zu schärfen, riefen sie im September 2019 ihre Mitschüler*innen dazu auf, das eigene Konsumverhalten hinsichtlich des anfallenden Plastik-Mülls zu beobachten und auszuwerten. Den Schwerpunkt bei der Erarbeitung der Installation bildete neben der künstlerischen Auseinandersetzung ein emotionaler Zugang, der u.a. in der Bildgeschichte „Eine Tüte auf Reisen“ auf besondere Weise zum Ausdruck kommt.

Projektbegleitung: Sarah Büchel (KlimaLab.Osnabrück) , Katja Woppowa (Montessori-Schule Osnabrück)

Projektberatung: Henrik Peitsch (KlimaLab.Osnabrück), Karin Bludau (Montessori-Schule Osnabrück)

Monte-Schwimmteam wieder erfolgreich

Das Monte Schwimmteam nahm am 1. Hallensportfest von Special Olympics in Hannover mit Sara Kreuter, Muhammed Ali, Jan Luca Gedigk, Tim Schaber und Luca Rabe teil.

Mit über 80 Sportler und Sportlerinnen aus 12 Förderschulen und Werkstätten fanden an zwei Tagen spannende Wettkämpfe im Sportleistungszentrum von Niedersachsen im Bereich Schwimmen statt. Daneben wurden noch Leichtathletikwettbewerbe und ein Tischtennisturnier mit zusammen 150 Aktiven organisiert.

Wie immer hieß es „Ladies first“ und Sara lieferte mit engagiertem Auftreten den 1. Platz im 25m Freistilfinale. Mit dieser Motivation ging Neuling Jan Luca an den Start und erreichte überglücklich den 2. Platz genau wie Luca Rabe in seinem Lauf. Am Abend freuten sich die Schüler und Schülerinnen trotz anstrengender Wettkämpfe auf ein gemeinsames Abendessen und anschließender Disco im VIP-Bereich der großen HDI-Arena. Nach dem wohlverdienten Schlaf ging es frühmorgens im strammen Fußmarsch entlang des Maschsees zurück ins Sportzentrum, wo die Finals der 50m Disziplinen und das Staffelschwimmen auf dem Programm standen. Ein sehr zufriedener Tim Schaber freute sich über seinen 1. Platz. Sara und Jan Luca belegten jeweils den 3. Rang. Der abschließende 4x50m Freistilwettbewerb bot Spannung pur. In der Aufstellung Sara, Jan Luca, Tim und Luca gab es ein Herzschlagfinale um den 3. Platz. Eiskalt zog Luca in letzter Sekunde noch an seinem Konkurrenten vorbei und sicherte somit den Podestplatz. Mit vielen Eindrücken, Gesprächen mit anderen Sportlern und Einladungen zu weiteren Schwimmveranstaltungen endete das Hallensportfest.

O. Stein

Segeln in Holland

Bereits zum zweiten Mal hat die Montessori-Schule einen Segeltörn in Holland ihren Schülerinnen und Schülern angeboten.

4 Jungen und 2 Mädchen der Sekundarstufe II sind vom 23. – 26. September haben auf dem
Vereinsschiff DIALOG II des Vereins Klar zur Wende

erleben dürfen, was es heißt bei stürmischen und regnerischem Wetter Segeln zu dürfen.

Das Erlebnis war groß. Alle Schülerinnen und Schüler haben das Schiff selbst gelenkt. Sie sind durch Schleusen und Brücken gefahren, haben in den Häfen ab- und angelegt und hissten die Segel.

Auch Regen und Starkwind konnte die gute Laune nicht trüben. Für alle Beteiligten waren es Tage, die lange in Erinnerung bleiben werden

Sichtbarkeit im Straßenverkehr

von Lydia Gervelmeyer:

So lautete das Motto am Dienstagmorgen in der Primarstufe. Zu Besuch war Frau Ulrike Umland von der Firma Fielmann, die für die Kinder eine besondere Überraschung dabei hatte. Mit Unterstützung der Eule Rosi wurde den Kindern auf beeindruckende Weise vorgeführt, wie wichtig es ist, im Straßenverkehr möglichst früh gesehen zu werden, besonders  in der dunklen Jahreszeit. Um diese Sichtbarkeit zu verstärken, überreichte Rosi allen Kindern Sicherheitsreflektoren in Eulenform, die sie an ihre Schultasche oder Kleidung befestigen können.

Herr Schomaker unterstützte diese Aktion und sagte: „ Unsere Schülerinnen und Schüler nehmen auf verschiedene Weise am Straßenverkehr teil – als Fußgänger, Fahrradfahrer oder als Mitfahrer in Pkw und Bulli. Der Sicherheitsaspekt ist dabei von besonderer Bedeutung. Die Eule Rosi und Frau Unland von Fielmann haben den Kindern spielerisch verdeutlicht, wie wichtig es ist im Straßenverkehr frühzeitig gesehen zu werden, um gefährliche Folgen zu vermeiden. Durch das Tragen heller Kleidung und die Verwendung von Reflektoren tragen die Kinder zu ihrer eigenen Sicherheit bei.“

Shot with DXO ONE Camera

Neu gegründete Kooperationsklasse 1,2ek an der Elisabethschule

Von Christian Albrecht:

Seit knapp drei Wochen besuchen unsere 4 Erstklässler und 3 Zweitklässer aus der MontessoriSchule nun die neu gegründete Kooperationsklasse 1,2kE. Einen Katzensprung entfernt von der Montessori-Schule lernen sie in zwei gemeinsam genutzten Klassenräumen im Neubau der Elisabethschule Buchstaben, Zahlen und was noch wichtig ist um die Welt für sich zu gestalten. Mit 19 Grundschülern nehmen sie aktiv am Morgenkreis teil und lauschen unserem Klassenmaskottchen Jan & Henry bei Ihren Hörrätseln. Im Wochenplan vertiefen alle 26 Schüler der Kooperationsklasse ihre Fertigkeiten an verschiedenen handlungsorientierten Stationen und bearbeiten Seite für Seite in ihrem Zifferntrainer oder im Silbenlehrgang mit Einsterns Schwester Lola. Ganz im Sinne von Robert Metcalfs Lied zeigt diese neu gegründete Kooperationsklasse, dass Inklusion, Integration, Kooperation oder wie auch immer man gemeinsames Lernen noch nennen will, immer dann gelingt wenn man es gelingen lässt.

Ich bin anders als
Du bist anders als
Er ist anders als sie

Sie ist anders als
Er ist anders als
Du bist anders als ich

Wir, wir, wir sind anders als
Ihr, ihr, ihr seid anders als wir
Na und? Das macht das Leben eben bunt.

Neue Kooperationsklasse

Die Montessori-Schule hat eine neue Kooperation mit dem Berufsschulzentrum am Westerberg. Schon seit ein paar Jahren nehmen Schülerinnen und Schüler der Montessori-Schule am Kurs „Metalltechnik“ im Berufsschulzentrum teil. Seit diesem Schuljahr gibt es dort auch eine Kooperationsklasse. Die Klasse 12c kooperiert dort mit einer Klasse im Berufsvorbereitungsjahr in der Fachpraxis „Ernährung“ und Fachpraxis „Körperpflege“. Die Schülerinnen und Schüler mussten erst einmal das neue, große Schulgebäude erkunden. Nach einem ersten Kennenlernen haben sie schon gemeinsam mit der Klasse BVJ6 die ersten leckeren Gerichte zubereitet.