(Ella Mechsner)
Sie heißen Schreck, Spiderman, Yellow, Pinky, Fanta und Lise!Kaum zu glauben: Unsere Achatschnecken sind aus winzigen Eiern geschlüpft, die gerade einmal etwa 5 Millimeter groß waren. Seitdem wachsen sie rasant – fast so schnell, dass man ihnen beim Wachsen zusehen kann! Mittlerweile sind sie 15 Wochen alt. Lise, unser Muttertier, bringt es nach nur einem Jahr bereits auf stolze 12 Zentimeter Schneckenhausgröße. Ihre 5 Kinder sind inzwischen etwa 6 bis 7 Zentimeter groß.
Sie wohnen bei uns mitten im Klassenzimmer in einem 90 Zentimeter großen Terrarium. Gesponsert wurde das große Terrarium von der Firma Hagen/Exo Terra. Kay, der beim Tierfachhandel Fressnapf XXL in Osnabrück tätig ist, hat uns auf die Idee gebracht, Achatschnecken als Klassenhaustiere zu halten. Wieso? Die Schüler sagen: Weil Tiere immer nett sind! Weil diese Schnecken super spannend sind!
Die Schülerinnen und Schüler sammeln bei Waldspaziergängen Laub, Äste und andere Fundstücke und gestalten damit das Zuhause unserer langsamen Mitbewohner. Fast alles, was in den Biomüll kommt, kann auch zu den Schnecken. Was aus der Brotdose nicht gemocht wird, bekommen auch die Schnecken.Besonders beliebt ist die Schneckenpause. Denn Schnecken haben es nicht besonders eilig. Wenn der Schüler oder die Schülerin die Schnecke hält und dabei ganz ruhig wird, erst dann kommt sie aus ihrem Schneckenhaus. Dabei zeigt sie erstaunlich viel „Mimik“ – und sorgt immer wieder für staunende Gesichter.Auch im Unterricht sind die Schnecken fleißig dabei: Im Mathematikunterricht werden sie gewogen und gemessen, im Deutschunterricht hören sie beim Lesen zu, und im Biologieunterricht lernen wir spannende Dinge über ihre Lebensweise. Sogar ein eigenes „Schneckenamt“ gibt es.
Zurzeit bereitet die Klasse 8d sogar ein Schnecken-Referat vor. Bald wird es anderen Klassen vorgestellt.
Eines hat die 8d von den Schnecken schon gelernt: Wir sind nicht langsam – wir genießen nur länger! 😉
















































