Unterricht für Schüler*innen mit komplexen Behinderungen

Schüler*innen mit schwerster geistiger Beeinträchtigung und Schüler*innen mit schwerer geistiger Beeinträchtigung in Verbindung mit einer schweren körperlich-motorischen Beeinträchtigung oder schwerer Sinneseinschränkung haben einen erheblichen Unterstützungsbedarf in nahezu allen Entwicklungsbereichen (Persönlichkeit und soziale Beziehung, Wahrnehmung und Bewegung, Kommunikation und Sprache. Selbstversorgung, Denken und Lernen).

Aus der Wechselwirkung von individuellen Beeinträchtigungen und sozialen sowie materiellen Umweltfaktoren resultieren besondere Lebensumstände, die eine spezifisches Angebot in der Schule für diese Schüler*innen unverzichtbar macht.

Daraus resultieren spezifische Leitziele wie Verwirklichung der Teilhabe, Ermöglich von Selbstbestimmung und Sicherung von Lebensqualität.

Immer ist das körperliche und psychische Wohlbefinden der Schüler*innen Ausgangspunkt und Maxime unseres Handelns. Die Schüler*innen erleben eine zuverlässige Versorgung der primären Bedürfnisse wie Sicherheit, Kontakt, Nahrungsaufnahme, Hygiene, Ruhe und Bewegung . Darüber werden tragfähige Beziehungen zu den Pädagog* und Mitschüler*innen aufgebaut. Auf dieser Grundlage entwickeln Schüler*innen Interesse an ihrer Umgebung.

Schüler*innen mit komplexen Beeinträchtigungen sind bei uns in heterogenen Klassen integriert. Im Klassenverband und in Einzelsituationen sind Schwerpunkte der Förderung

  • die Sicherung existentieller Bedürfnisse
  • Anregung basaler Lernprozesse zum Erfahren der eigenen Person
  • Aufbau elementarer Beziehungen
  • Vermittlung von lebensbedeutsamen Fähigkeiten und Fertigkeiten

Hier erhalten Sie einen kleinen Einblick in unsere Arbeit:

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