Archiv der Kategorie: Unterricht

Ab Montag wieder täglich Unterricht!

Der Kultusminister hat verfügt, dass die Schulen wieder für den täglichen Unterricht geöffnet werde, sobald der Inzidenzwert der Region 5 Tage unter dem Wert von 50 liegt. Für die Montessori-Schule bedeutet die Verfügung, dass ab Montag wieder alle Schülerinnen und Schüler täglich zur Schule kommen.

Heute Morgen ist die verbindliche Amtsverfügung den Schulen mitgeteilt werden.

Benno Schomaker, Schulleiter

Helfende Hände erhalten Spende

Die „Helfenden Hände“ der Montessori-Schule Osnabrück freuen sich über Fördermittel der Sparkasse für das soziale Miteinander mit dem Bischof-Lilje-Altenzentrum in Zeiten von Corona.

Das berufsvorbereitende Projekt „Helfende Hände“ des Sekundarbereichs II der Montessori-Schule hatte sich um Fördermittel der Sparkasse zum Thema „Soziales Miteinander in Zeiten von Corona“ beworben und bekam kurz vor Ostern für diesen Zweck 1000 € überreicht. Hierfür möchten wir uns sehr herzlich bedanken! Mit diesen Geldern können wir trotz der Corona-Beschränkungen den Kontakt zu den Bewohnerinnen und Bewohnern im Bischof-Lilje-Altenzentrum aufrecht halten.

Im Projekt „Helfende Hände“ kooperiert die Montessori-Schule seit 2017 mit dem Bischof-Lilje-Altenzentrum Osnabrück. Immer Donnerstagsvormittags besucht die Projektgruppe eigentlich das Altenzentrum und die Schülerinnen und Schüler unterstützen auf zwei Wohnbereichen das Beschäftigungsangebot für die Bewohnerinnen und Bewohner; am Nachmittag bereitet die Schülergruppe in der Schule das Angebot für die nachfolgende Woche vor. Die Angebote reichen über Erzählen, Singen, Basteln, Spielen, Sitz-Tanz und Gymnastik bis hin zu Kochen und Backen. Von diesem generationsübergreifenden Austausch profitieren sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Seniorinnen und Senioren in hohem Maße. Bedingt durch die Corona-Pandemie dürfen die „Helfenden Hände“ seit März 2020 jedoch die Wohnbereiche leider nicht mehr betreten und können daher nicht mehr vor Ort mit den Bewohnerinnen und Bewohnern interagieren.

Da aber allen Beteiligten die Kooperation sehr am Herzen liegt, halten die Schülerinnen und Schüler auf anderen Wegen Kontakt zu den Seniorinnen und Senioren: Jeden Donnerstag finden Bastelarbeiten, Briefe, Aktionen und ähnliches den Weg ins Altenzentrum – und die Bewohnerinnen und Bewohner schreiben fleißig zurück.

Zu Karneval haben wir beispielweise Faschingsdekoration und Girlanden zum Schmücken der Aufenthaltsräume gebastelt, zu Sankt Martin haben wir Tischlaternen gestaltet. Wurfspiele wurden erstellt, Mandala-Mal-Vorlagen für die Bewohnerinnen und Bewohner ausgedruckt und als Überraschung für die beiden Wohnbereiche je einen Adventskalender mit kleinen Überraschungen zusammengestellt.

Die Schülerinnen und Schüler haben sich unter anderem auch damit beschäftigt, was ein hundertjähriger Mensch bereits alles in seinem Leben erlebt hat. Sie haben in Bildbänden wichtige geschichtliche Ereignisse recherchiert und mit vielen Fotos und Abbildungen eine Zeitleiste erstellt, die sie ins Altenzentrum gebracht haben. Den Seniorinnen und Senioren hat es große Freude bereitet, sich diese Zeitleiste anzuschauen und dabei die eigenen Erlebnisse und Erfahrungen zu berichten. Ebenfalls haben die Schülerinnen und Schüler Fragen zum Leben früher notiert, die Bewohnerinnen und Bewohner haben ihre Antworten wieder an die „Helfenden Hände“ zurückgeschickt, so dass ein reger Austausch zu Stande kam.

Dank der großzügigen Spende der Sparkasse können wir das Material für diese Aktionen finanzieren. Und vor allem konnten wir technisches Equipment für Videokonferenzen mit dem Altenzentrum anschaffen, so dass die Schülerinnen und Schüler nun auch den direkten Kontakt und das soziale Miteinander mit den Bewohnerinnen und Bewohnern pflegen können!

Die Seniorinnen und Senioren berichten, wie sehr sie sich jeden Donnerstag auf die Briefe und Bastelarbeiten aus der Montessori-Schule und die Videokonferenzen freuen, die für sie einen Lichtblick in Zeiten von Corona darstellen.

(für das Projekt „Helfende Hände“, Rebecca Babilon)

Europa an der Monte

Heute startet die Projektwoche „Europa an der Monte“.

Eine Woche lang beschäftigen sich alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit der Kultur und den Lebensgewohnheiten unserer Nachbarn. Coronabedingt mussten wir die Organisation umstellen. Nicht wie sonst üblich in einer Projektwoche bleiben die Lerngruppen unter sich. Dennoch wollen wir auch in diesen besonderen Zeiten unsere gute Tradition der Projektwoche aufrecht erhalten.

Gemeinsam starten wir in einer Videokonferenz den Tag. Jeden Morgen begrüßen Schüler die Schulgemeinschaft in einer anderen Sprache. Die bunte Vielfalt der Schulgemeinschaft wird deutlich durch Beiträge aus den Heimatländern. Köstlichkeiten werden ausprobiert, Lebensgewohnheiten werden vorgestellt, Besonderheiten der einzelnen Länder werden kennengelernt.

Natürlich werden die Ergebnisse der Woche mit den neuen Medien der gesamten Schulgemeinschaft präsentiert werden.

Es erwartet uns eine spannende Woche!

Hier schon einmal ein kleiner Vorgeschmack:

Religiöser Projekttag im SEKUNDARBEREICH II

Jugendliche in anderen Ländern – Mensch, wie lebst du“

Im Rahmen dieser Projekttage setzen sich die Schüler*innen der Klassen 10 bis 12 mit den Lebensbedingungen von Jugendlichen in anderen Ländern auseinander. Als Grundlage dienten u.a. die vom Misereor-Projekt „Globales Lernen an Schulen“ ausgearbeiteten Materialien.

Ein Schwerpunkt-Thema war „Über den Tellerrand geschaut“. Hierbei wurden verschiedene Länder und ihre Grundnahrungsmittel in den Mittelpunkt gestellt. Die Schüler*innen lernten Indien mit dem Grundnahrungsmittel Reis kennen sowie Burkina Faso und Kenia. Anhand von Gegenständen aus den Ländern, Stationen, filmischen Sequenzen und Gesprächen wurden diese Länder und ihre Nahrungsmittel sowie Lebens- und Lernbedingungen vorgestellt und bearbeitet. Auch das Mittagessen wurde thematisch an die Projekttage angelehnt, so gab es zum Beispiel Hirsetaler und zum Nachtisch gebackene Banane oder Hirse und Reis mit Gemüse in Erdnusssauce. Einige Schüler*innen haben landestypisch mit den Fingern gegessen.

In dem zweiten Schwerpunkt-Thema standen unter dem Motto „Jugendliche haben Rechte – überall auf der Welt“ die Kinderrechte im Mittelpunkt. Diese wurden von den Schüler*innen anhand von Lebensbedingungen in verschiedenen Ländern erarbeitet.

Am Ende des Tages konnten alle Schüler*innen etwas vom Projekttag mit nach Hause nehmen, zum Beispiel ein selbstgestaltetes Lapbook, ein Leporello, Fotos, Rezepte…

Jede Gruppe hat ihren Projekttag in Film und Fotos festgehalten. Daraus ist folgender Film entstanden.

Den Schüler*innen gefiel der Tag sehr gut.

Fortsetzung Naturschutzaktion „Graben am Heringer Weg“

Eine Gruppe unserer Schule war wieder bei einer tollen Aktion im Rahmen unserer „Bachpatenschaft – Lebendige Hase“ aktiv.Am 10. Und 12.11. haben wir die Naturschutzaktion am Graben am Heringer Weg fortgeführt und Erlen umgepflanzt sowie Totholz in den Graben eingebaut und somit Lebensraum und Unterschlupf für kleine Leben geschaffen. In den letzten Jahren waren schon mehrfach wechslende Gruppen an der neuen Fläche am Graben „Rohrkampswiese“ als Bachpaten tätig, diesmal SuS der Klasse 10b in Begleitung von Björg Dewert vom Haseauen Verein.