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Neues Therapiegerät für die Montessori-Schule

Durch eine Spende der Kroschke Kinderstiftung konnte der Förderverein eine Galileo-Vibrationsplatte für die Montessori-Schule kaufen. Das Team der Therapeuten freut sich sehr über das neue Therapiegerät und bedankt sich ausdrücklich für die großzügige Spende der Kroschke Kinderstiftung!

Die Galileo-Vibrationsplatte bietet differenzierte Möglichkeiten zur Beeinflussung des Muskelstatus. Über den Einsatz des Gerätes wird mit Entspannung und Anspannung gearbeitet, die Körperwahrnehmung wird verbessert und Muskelgruppen werden gezielt gekräftigt und stabilisiert.

Die Galileo-Vibrationsplatte zeichnet sich durch vielfältige Therapiemöglichkeiten aus. Auf dieser kann in unterschiedlichen Körperpositionen wie Stand, Ein-Bein-Stand, Sitz, Vierfüßler-Stand etc. gearbeitet werden. Die Frequenz des Vibrationsgerätes lässt sich fein einstellen und passt sich auch selbstständig dem jeweiligen Nutzer bzw. Schüler an. Für Schüler mit Haltungsproblemen bis hin zu mehrfach eingeschränkten Schülern lässt sich auf der Vibrationsplatte eine effektive Therapie durchführen.

Schon kurze, regelmäßige Einheiten verbessern das Wohlbefinden und die Bewegungsmöglichkeiten der Schüler.

Die Galileo-Vibrationsplatte bereichert das therapeutische Angebot an der Montessori-Schule!

Vielen Dank an die Kroschke Kinderstiftung und den Förderverein!

Jahnschwimmen

Das 69. Jahnschwimmen startete mit einer Rekordbeteiligung. 600 Schüler aus 40 Schulen wurden gemeldet. In der Halle war das eigene Wort kaum zu verstehen, ohrenbetäubender Lärm am Beckenrand, ein ebenso großes Gewimmel im Aufwärmbecken und immer mittendrin die Schüler und Schülerinnen des Monte Schwimmteams. Mit diesen Eindrücken war der Start für alle Aktiven, ob nun zum ersten Mal dabei oder schon routiniert, ein besonderes Ereignis. Den Anfang machten Jules Tambe, Pascal Ullrich, Finn Rappold und Luca Rabe, die alles aus sich herausholten und erschöpft und zufrieden aus dem Wasser kamen.  In der Besetzung Antonio Deiisling, Wheala Kamaha Luca Rabe und Mats Zwick schwamm die Bruststaffel ebenso motiviert und freute sich sehr über die große Anteilnahme ihrer Leistungen, auch wenn es nicht für eine vordere Platzierung gereicht hat. Für die Mädchen gab es leider einen kurzfristigen Ausfall zu verkraften. Trotzdem ließen sich Sara Kreuter Vivien Machner und Alketa Quarri nicht entmutigen und schwammen mit großer Leidenschaft in der kleinen Besetzung. Nach dem Wechsel wurde es deutlich ruhiger in der Halle. Da nur fünf Jungs anreisten war die Überlegung, ob wir nicht eine Staffel streichen sollten, aber das widersprach ihrer Sportlerehre. So traten Jan-Luca Gedigk, Tim Schaber Vincent Rasch und Kevin Stockho in der Bruststaffel an und kurze Zeit später ging es für Jan- Luca, Amilio Mora, Vincent und Kevin im Freistilwettbewerb an den Start. Leider war gegen die Konkurrenz der Anne- Frank-Schule und dem Landesbildungszentrum kein Kraut gewachsen. Entscheidend war, dass die Montessori-Schule ehrwürdig vertreten wurde und alle Beteiligten Spaß an der Sache hatten. Ganz knapp ging es auch in der Lehrerstaffel zu. Mit Christian Lange, Andreas Landwehr, Olaf Stein und unserer Gastschwimmerin Janina Braun gelang dem Team ein 2. Platz.

Olaf Stein

9b Skate Hawks rollen an!

Unter dem Projektnamen „Skate Hawks“ beschäftigte sich die Klasse 9b in den zurückliegenden Wochen gleich in mehreren Fachbereichen mit dem Thema skaten und Skateboards.

Nach einem grundsätzlichen Einstieg in das Thema der Skate Jugendkultur im Kunst und Sachunterricht wurden im Werkunterricht zunächst kleine „Finger-Boards“ gebaut, die mit Geschicklichkeit in den Händen über und durch ebenfalls dafür gebaute Skatehindernisse „gefahren“ wurden.

Doch damit nicht genug. Auch die großen, richtigen Skateboards standen auf dem Plan. Finanziell unterstützt durch den Förderverein der Montessori-Schule und ein gutes Angebot von Titus Skate-Aid war es uns möglich die nötigen Hardwarematerialien wie Achsen, Gripptape, Rollen und Kugellager in entsprechender Menge zu bekommen.

Also wurde ordentlich in die Hände gespuckt.

In vielseitigen Arbeitsschritten wie messen, sägen, schleifen, bohren, leimen, biegen und montieren entstanden die „Boardrohlinge“. Die Rückseiten wurden mit Hilfe von individuell gestalteten Graffiti Schablonen aus dem Kunstunterricht besprüht. So entstanden farbenfrohe Unterseiten. Die Oberseite wurde mit „Gripptape“ beklebt.

Auch dem anschließenden Praxistest hielten die Boards stand. Angeleitet vom Skate Veteranen Herrn Frank durchfuhr jeder Schüler mit seinem eigenen Board einen Parkour.

Die Skate-Hawks bedanken sich beim Förderverein, Herrn Frank und ganz besonders bei Frau Bühren für ihre tatkräftige Unterstützung im Werkunterricht!

Catering der Montessori-Schule

Selbstgebackenes Brot, mediterrane Tomatensuppe oder ein fruchtiger Quark zum Nachtisch – jeden Mittwoch bereiten die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen das Catering für das Studienseminar der Lehramtsanwärter in Osnabrück vor. Wir haben das Team einen Tag begleitet.

In der aktiven Auseinandersetzung mit den vielfältigen Lebensmitteln und Zubereitungstechniken erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie sie weitgehend selbstständig verschiedene Gerichte schmackhaft und ansprechend zubereiten. Der Jahreszeit entsprechend werden saisonale Produkte aus der Region verarbeitet. Im Angebot stehen frisch zubereitete Salate, wärmende Suppen mit selbstgebackenem Brot, liebevoll hergerichtete Pesto Schnecken sowie abwechslungsreiche Nachtische. Das Angebot variiert, schon deshalb, weil der Cateringservice gern mal was Neues ausprobiert und mit viel Lust und Liebe beim Zubereiten der Speisen dabei ist.  Angepasst an die individuellen Fähigkeiten vertiefen die „Köchinnen und Köche“ ihre Kompetenzen im Umgang mit unterschiedlichen Lebensmitteln: Worauf muss ich beim Anbraten achten? Wie lange muss ich mixen, bis die Sahne steif geschlagen ist? Wie viel Druck übe ich beim Schneiden einer Tomate auf das Messer aus? Neben dem Erlernen praktischer Fähigkeiten und Techniken sowie dem Einhalten von Hygieneregeln während der Zubereitung des Essens entwickeln die Schülerinnen und Schüler auch ein Gespür für Ästhetik, ganz nach dem Motto „Das Auge isst mit“. Es geht schließlich um den Verkauf ihrer selbst hergestellten Leckereien, die sie ansprechend zum Verzehr anbieten.

Der Verkauf findet in den neuen Räumlichkeiten des Studienseminars statt. Versehen mit Schürze und Namensschild üben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Cateringservices mit Höflichkeit, Zurückhaltung, Freundlichkeit und erworbener Sachkompetenz selbständig im Verkauf ihrer Delikatessen.

Beide Seiten profitieren von diesem Catering: Die Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter genießen die frisch und lecker zubereiteten Speisen und das Cateringteam erfährt Anerkennung und Wertschätzung für ihre Arbeit.

Josephin Hoppe

„P(l)azifische Meeresbewohner – Die Frage liegt im Bauch“

Ausstellung in der Stadtbibliothek

Seit mittlerweile mehreren Jahren setzt sich die Gruppe der Klimabotschafter*innen an der Montessori-Schule Osnabrück über verschiedene Zugänge aktiv mit dem Thema „Plastik“ auseinander. Dabei gestalteten die Klimabotschafter*innen für die Aktion „Plastiktütenfreies Osnabrück“ ausrangierte Altpapiertonnen zu PlastiktütenMonstern um, welche zur Sammlung gebrauchter Plastiktüten in diversen Ladengeschäften in Osnabrück aufgestellt wurden. Außerdem produzierten die Schüler*innen zwei Kurzvideos zur Darstellung ihrer Anliegen und setzten sich schließlich intensiv mit der Frage auseinander, wie der Plastik-Müll ins Meer gelangt, welche Folgen damit verbunden sind und welche Einflussmöglichkeiten sich daraus für die Klimabotschafter*innen selbst ergeben. Es schloss sich die engagierte Erarbeitung der hier ausgestellten Meeres-Szenerie an. Begleitend zur Installation der Ausstellung im Foyer der Schule regten die Klimabotschafter*innen innerhalb der Montessori-SchuleOsnabrück zu einer Gemeinschaftsaktion an. Mit dem Aufruf „Prima Klima an der Monte – Wir machen PlastikPause“ und dem Anliegen, das Bewusstsein im alltäglichen Gebrauch von Plastik zu schärfen, riefen sie im September 2019 ihre Mitschüler*innen dazu auf, das eigene Konsumverhalten hinsichtlich des anfallenden Plastik-Mülls zu beobachten und auszuwerten. Den Schwerpunkt bei der Erarbeitung der Installation bildete neben der künstlerischen Auseinandersetzung ein emotionaler Zugang, der u.a. in der Bildgeschichte „Eine Tüte auf Reisen“ auf besondere Weise zum Ausdruck kommt.

Projektbegleitung: Sarah Büchel (KlimaLab.Osnabrück) , Katja Woppowa (Montessori-Schule Osnabrück)

Projektberatung: Henrik Peitsch (KlimaLab.Osnabrück), Karin Bludau (Montessori-Schule Osnabrück)